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Die Tarifverhandlungen in der Druckindustrie haben auch in der fünften Runde am Donnerstag zu keinem Ergebnis geführt. Einen Vorschlag der Arbeitgeber, per freiwilliger Betriebsvereinbarung die Arbeitszeit auch unbezahlt auf bis zu 40 Stunden in der Woche zu verlängern und dafür beschäftigungssichernde Elemente zu bieten, lehnte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ab. „Der Gewerkschaft fällt es schwer, die Situation der Branche anzuerkennen“, erklärte Arbeitgeber-Verhandlungsführer Wolfgang Pütz. <P>Verdi verlangt für die rund 160.000 Beschäftigten der Druckindustrie 5,5 Prozent mehr Gehalt. Um die Verdrängung tariflich geschützter Arbeitsverhältnisse durch Leiharbeit und Werkverträge in der Druckindustrie zu stoppen, soll zudem ein tariflicher Anspruch auf gleichen Lohn und gleiche Arbeitsbedingungen eingeführt werden. Die Verhandlungen werden am 28. Juni in Berlin fortgesetzt. Bis dahin kann es erneut zu Warnstreiks kommen.